Dies ist eine Serie der ganz anderen Art. Während "CSI" und Co gemeinhin am Ort des Verbrechens ermitteln, nachdem die Tat begangen wurde, gilt es in "Paradox", die Katastrophe zu verhindern, bevor sie eintritt - und zwar genau 18 Stunden in der Zukunft.
Dr. Christian King (Emun Eliott) ist Astrophysiker an einem renommierten Institut, der eines Abends über einen hauseigenen Forschungssatelliten eine Reihe mysteriöser Bilder erhält: Die acht Fotos wurden alle zu einem gleichen Zeitpunkt in der Zukunft aufgenommen, und sie zeigen eine Zugkatastrophe mit tödlichen Folgen. Elliott bittet die Polizei um Hilfe und wendet sich an Detective Inspector Rebecca Flint (Tamzin Outhwaite), die dem Fall zunächst höchst skeptisch gegenüber steht. Doch dann wird klar, dass die Ereignisse, die die Bilder darstellen, nach und nach Wirklichkeit werden - und bevor die Ermittler überhaupt begreifen, wessen sie gerade Zeuge geworden sind, rattern schon die nächsten Bilder über den Satelliten ein... .
„Paradox“ wurde von Clerkenwell Films für BBC One produziert. Die erste Staffel aus fünf Episoden wurde im November 2009 ausgestrahlt. Gegen sehr starke Konkurrenz ("I’m A Celebrity… Get Me Out Of Here!") erzielte "Paradox2 im Schnitt 3,6 Millionen Zuschauer. Das Erfolgsgeheimnis? "Wir wollten etwas völlig Neues ausprobieren, das sich von der klassischen Formel einer Krimi-Serie, nämlich ein Verbrechen aufzuklären, das schon stattgefunden hat, deutlich abhebt", sagt Produzent Murray Ferguson. Experiment gelungen.
"Paradox", 1. September, RTL II, 20.15 Uhr, deutsche Erstausstrahlung.
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