Statt David Hasselhoff als Michael Knight sitzt nun Ex-Model Justin Bruening am Steuer, der als Mike Traceur offiziell Knights Sohn gibt. Eigentlich ein oberflächlicher Bursche mit unersättlichem Hang zu Blondinen wird er im Pilotfilm durch seine Jugendfreundin Sarah (Deanna Russo) ins erste Abenteuer hineingezogen, in dem es gilt, Sarahs Vater – seinerzeit Miterfinder des ersten K.I.T.T. – aus den Händen skrupelloser Entführer zu befreien. In den folgenden 17 Episoden dann wird es wieder die Firma Knight Industries geben, die dem Mann mit dem Auto seine gefährlichen Aufträge verschafft.
Dem Sendetermin am Samstagnachmittag lässt sich vorsichtig entnehmen, dass das Remake des Serienhits möglicherweise nicht ganz so erfolgsversprechend ist, und in der Tat: In den USA wurde die erste Staffel von 23 auf 17 Folgen gekürzt, abgesetzt ist sie offiziell nicht, von einer Fortsetzung ist aber auch nicht die Rede. Dabei ist das neue "Knight Rider" rasanter, actionreicher und – ja, sexier – als sein Vorbild, ansonsten allerdings gleichbleibend unrealistisch und vielleicht auch dadurch unrelevant.
Immerhin haben Fans nicht nur den Verlust von Hasselhoff zu verkraften (der aber im Pilotfilm einen zweimünigen Auftritt absolvieren durfte), sondern auch den von K.I.T.T.s gewohntem Erscheinungsbild. Statt eines Pontiac Trans Ams befindet sich das Superhirn auf vier Rädern nun in einem Ford Mustang Shelby GT 500 KR (dem Sponsoring sei dank). Aus Knight Industries Two Thousand wurde entsprechend Knight Industries Three Thousand – fernsehweltbewegend ist das nicht.
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