Im Kinojahr 2002 wurde "My Big Fat Greek Wedding" zum Überraschungshit: Die Lebensgeschichte von Hauptdarstellerin Nia Vardalos spielte mit einem Produktionsbudget von 5 Millionen Dollar weltweit fast 370 Millionen Dollar ein. Sieben Jahre später geht Vardalos ein weiters Mal mit einer romantischen Culture-Clash-Komödie an den Start: „My Big Fat Greek Summer“ knüpft zwar nicht direkt an den erfolgreichen Vorgänger an, weist aber so einige Parallelen auf.
Statt in einem Reisebüro in den Staaten ist Vardalos hier als amerikanische Geschichtsprofessorin Georgia als Reiseführerin in Griechenland tätig. Was für Unbedarfte als Traumjob anmuten dürfte ist für sie die Hölle: In einem wackligen Bus führt sie eine anstrengende Reisegruppe aus angetrunkenen Australiern, zänkischen Familien, frischverliebten Paaren und geschiedenen Frauen auf Männerjagd von einem Touristenhighlight zum nächsten. Kaum einer interessiert sich für die Schönheiten des Landes, die Hotels sind mies, die Tour droht für Georgia zum Fiasko zu werden. Sie steht schon kurz davor, den Job hinzuschmeißen, als ihr Spaß-Opa Irv (Richard Dreyfuss) zu Hilfe kommt. Und der muffige Busfahrer Procopi (Alexis Georgoulis) hält auch noch einige Überraschungen für Georgia bereit...
Als erstes Filmteam wurde Regisseur Donald Petrie ("Miss Undercover") und Hauptdarstellerin Nia Vardalos erlaubt, auf der Akropolis zu drehen – so führen die beiden Komödienspezialisten unter der gleißenden, griechischen Sonne zu den schönsten Stätten des Landes. Heraus kam ein wunderbar bebildertes Feelgood-Movie, das es vielleicht nicht mit seinem berühmten Vorgänger aufnehmen kann, an Situationskomik und Dialogwitz aber durchaus für vergnügliche Stunden sorgt.
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