Lässig, klassischer Look, einfach cool: Die Männer in Schwarz, kurz MIB, sind zurück. Fast zehn Jahre nach dem letzten Filmsequel schlüpfen Will Smith und Tommy Lee Jones erneut in ihre Kultrollen, um als Agenten J und K auf Alien-Verbrecherjagd zu gehen und ganz nebenbei die Welt zu retten.
Zeitreise zu den Ursprüngen der "Men in Black"
In "Men in Black 3", der lang ersehnten Fortsetzung der Blockbuster-Reihe, kehren die Agenten J (Will Smith, "I, Robot", "Staatsfeind Nr. 1", "I am Legend") und Agent K (Tommy Lee Jones, "Auf der Flucht", "No Country for Old Men") zurück auf die Leinwand. Das Schicksal des ganzen Planeten steht angesichts einer bevorstehenden Alien-Invasion erneut auf dem Spiel. Dazu gehört auch, dass ein Alien namens Boris the Animal entflohen ist, den K (Jones) vor 40 Jahren geschnappt hatte und nun zurückkehrt, um es ihm heimzuzahlen.
Dazu reist er ins Jahr 1969 und tötet ihn. Niemand im Jahr 2012 fragt sich daraufhin, warum er schließlich nicht mehr unter den Lebenden weilt – außer J (Smith). Dieser folgt Boris daher in die Vergangenheit. Dabei erfährt er vom jungen K (Josh Brolin), dass es im Universum noch ganz andere Geheimnisse gibt…
Zehn Jahre sind inzwischen vergangen, seitdem Kinogänger zuletzt miterleben durften, wie die "Men in Black" die Erde vor dem Abschaum des Universums beschützten. Wie bei Teil 1 und 2 führte auch diesmal Barry Sonnenfeld Regie. Die Geschichte von "Men in Black 3" nach Etan Cohens führt die Filmemacher zurück zu den Ursprüngen der beiden Figuren. "Wir wollten, dass sich der Film vertraut, aber eben auch völlig neu und anders anfühlt", meint Sonnenfeld dazu. Das Zeitreise-Element gab ihm die Gelegenheit, die Beziehung zwischen J und K fortzuentwickeln. "Im dritten Teil schließt sich der Kreis", erklärt Will Smith, der erneut in seiner Paraderolle zu sehen ist. Letztlich ist es der ironische Schlagabtausch, der die beiden Figuren eines äußerst ungleichen Paares durch die Filmserie trägt, sehr zur Freude der Fans.
3D-Alien-Spektakel mit cooler Optik
MIB stellt immer eine große Herausforderung für den Art Director dar. Diesmal war die Herausforderung allerdings doppelt groß, hatte Oscar-Gewinner Bo Welch ("Ghostbusters", "Men in Black") doch die Aufgabe, zwei Welten zu gestalten, die von 2012 und 1969. Wie Welch war auch der oscarprämierte Maskenbildner Rick Bakers ("Star Wars", "Gremlins") erneut an Bord und schuf die Aliens. Für die Sequenz im Jahr 1969 hatte Baker den Einfall, die Aliens "retro" aussehen zu lassen. Sie sollten erkennbar von den Aliens inspiriert sein, wie man sie aus Science-Fiction-Filmen der 1960er Jahre kennt. "Wir stellten uns vor, dass die Jungs in den Fünfziger- und Sechzigerjahren echte Aliens gesehen hatten und ihre Monsterdesigns danach ausrichteten", schlug Bakers dem Team vor. Die Idee kam an, MIB-Fans dürfen also gespannt sein.
Kinostart: 24. Mai 2012
"Men in Black 3", Genre: Action/Science-Fiction/Komödie; Regie: Barry Sonnenfeld; Cast: Will Smith, Tommy Lee Jones, Josh Brolin, Emma Thompson, Nicole Scherzinger; USA 2012; Laufzeit: 105 Minuten; FSK: ab 12 Jahren freigegeben.
Die Filmkritik zu MIB 3 von 2501.eu






