Global James Bond Day: 50 Jahre 007 - Gestatten, wir sind Bond

Global James Bond Day: 50 Jahre 007

Gestatten, wir sind Bond

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"Mein Name ist Bond, James Bond". Seit 50 Jahren kennen wir diesen legendären Satz und nun wird gefeiert: Am 5. Oktober 2012 findet weltweit der "Global James Bond Day" statt. In den 23 James Bond-Filmen, einschließlich dem neuesten Streifen "Skyfall" (Kinostart: 1. November 2012), verkörperten einige Schauspieler den smarten Agenten, die in Wirklichkeit gar nicht so Upperclass waren, wie ihre Filmfigur im Dienste seiner Majestät. Wir verraten einige Details aus dem wahren Leben der Bond-Darsteller.

Sir Sean Connery: Dr. No, 1962

Sean Connery - der erste James Bond in "Dr. No" (1962) - war eigentlich das völlige Gegenteil seiner Filmrolle. Als Sohn einer Arbeiterfamilie, Vater LKW-Fahrer und Mutter Putzfrau, hatte sein wahres Leben nichts mit der edlen Rolle als britischer Geheimagent zu tun. Dennoch, 007 verschaffte Connery eine beispielhafte Karriere. Nach seiner späteren Weiterentwicklung als Charakterdarsteller ehrte ihn die Queen im Jahre 2000 mit dem Ritterschlag.

George Lazenby: Im Geheimdienst Ihrer Majestät, 1969

Die Bond-Besetzung mit dem Australier George Lazenby war ein Flop. Einer der Gründe: der Schauspieler eckte ständig mit dem 007-Produzenten Broccoli an. Nach nur einem Film war für Lazenby Schluss.

Sir Roger Moore: Leben und sterben lassen, 1972

Der waschechte Londoner Roger Moore sprach bereits – offensichtlich ohne Glück – für den ersten Bond-Film vor. Nach einem neuen Anlauf zu "Leben und sterben lassen" war es dann endlich soweit: Moores Charme und abgeklärte Art kamen an. Nach sieben Abenteuern war Moore bei seinem letzten Bond-Film "Im Angesicht des Todes" (1985) mit 58 Jahren der älteste Bonddarsteller, den es je gab.

Timothy Dalton: Der Hauch des Todes, 1987

Timothy Dalton war der Lückenbüßer, den keiner wollte. Eigentlich sollte Pierce Brosnan der neue Bond werden. Der lehnte wegen der Krankheit seiner Frau jedoch vorerst ab und so bekam Dalton die Rolle. Während "Der Hauch des Todes" noch ein Erfolg an den Kinokassen war, enttäuschte "Lizenz zum Töten" (1989) das Publikum – vor allem wegen seiner Brutalität.

Pierce Brosnan: Goldeneye, 1995

Nach mehrjähriger Bond-Pause wurde endlich Pierce Brosnan der neue Geheimagent. Er spielte die Rolle smart, edel und ernst. Privat hatte Brosnan eine bewegte Kindheit: Scheidungskind, das bei den Großeltern aufwuchs, Malerausbildung und Feuerschlucker beim Zirkus. Entdeckt hat ihn der berühmte Theaterdramatiker Tennessee Williams, der ihn vom Assistenten zum Theaterdarsteller beförderte. Brosnan war vier Mal James Bond. Sein erster Film "Goldeneye" spielte weltweit über 350 Millionen Dollar ein und war der bis dahin erfolgreichste Film dieser Reihe.

Daniel Craig: Casino Royale, 2006

Mit Craig ist 007 blond, sportlich und rau – ein ganzer Kerl eben. Mit Craig wirken die Action beladenen Szenen authentisch und spannend, denn er ist der harte, direkte Bond, der nicht lange fackelt. Daniel Craig kommt aus solidem Hause: Vater Stahlarbeiter und Mutter Kunstlehrerin. Mit 16 zog er alleine nach London, lernte als Schauspieler am National Youth Theater und konnte bereits vor seinem Bond-Engagement auf eine erfolgreiche Filmkarriere verweisen. Privat fiel Craig in der Presse wegen diversen Frauengeschichten, darunter auch wegen des unschönen Endes der neunjährigen Beziehung mit Heike Makatsch, auf. Immerhin, wird er wie Connery, Moore und Brosnan zum Ewig-Bond, denn das Engagement für die Filme Nummer 24 und 25 hat er bereits in der Tasche.

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Autor: Henriette Ferenczi

 
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