"Die Eiserne Lady" ist die Verfilmung der Lebensgeschichte von Margaret Thatcher, der ersten weiblichen Regierungschefin Europas. Die ehemalige britische Premierministerin musste sich von ganz unten hocharbeiten: Ihr Vater war Kolonialwarenhändler, methodistischer Laienprediger und Bürgermeister ihrer Geburtsstadt Grantham, die Mutter gelernte Hausschneiderin. Margaret Thatcher war unverwechselbar in Gestus und Stil. In ihrer politischen Haltung und bei der Durchsetzung ihrer Ziele war sie kompromisslos. Sie behauptete sich in einer bis dahin von Männern dominierten Welt und hob die Grenzen zwischen Geschlechtern und Klassen auf. Dafür wurde sie von den einen gefürchtet, von den anderen verehrt. Vor einigen Jahren wurde bekannt, dass Margaret Thatcher unter starker Demenz leidet. Auch dieses Thema spart der Film nicht aus, was ihm allerdings Kritik einbrachte. "Die Eiserne Lady" ist aber auch eine Geschichte über die Macht in der Politik und welchen Preis man dafür bezahlen muss. Gleichzeitig ist er ein überraschendes und intimes Porträt einer ganz außergewöhnlichen Frau.
Favoritin für die Oscars
Gespielt wird Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" von
Meryl Streep ("Jenseits von Afrika", "Das Geisterhaus"). Die mehrfache Oscar®-Preisträgerin Streep wurde für ihre grandiose Leistung dafür bereits mit dem Golden Globe als beste Darstellerin (Drama) ausgezeichnet. Sie geht damit auch als eine der Favoritinnen für die Verleihung der Oscars am 26. Februar 2012 im Kodak Theatre in Los Angeles ins Rennen. Der Filmstart in Großbritannien verlief sehr erfolgreich und sorgte für ein enormes Medienaufsehen.
Filmstart: 01. März 2012
"Die Eiserne Lady" (OT: "The Iron Lady"), Genre: Drama/Biographie, Regie: Phyllida Lloyd, Cast: Meryl Streep, Jim Broadbent, Alexandra Roach, Harry Lloyd, Olivia Coleman, Produktionsjahr: 2011, GB/F, Laufzeit: 105 Minuten, FSK: Freigegeben ab 6 Jahren.
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