Als Kassenschlager geht das Buch "Der kleine Nick" von Jean-Jacques Sempé illustriert und von René Goscinny geschrieben seit Ende der 1950 Jahre über die Ladentheke. Der kleine Junge Nick mit den kindlich großen Augen und seinem süß-verzaubernden Blick auf die Welt entzückt seit drei Generationen Groß und Klein. 2009 war die Kinderbuchverfilmung von Laurent Tirard in Frankreich einer der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres.
Der kleine Nick befürchtet Schlimmes, als er eines Tages ein Gespräch seiner Eltern belauscht. Daraufhin nimmt er an, dass seine Mutter schwanger sei und seine Eltern ihm dann keine Beachtung mehr schenken würden und ihn sogar im Wald aussetzen wollen. Aber Nick und seine Freunde sind pfiffig genug, um dieses schreckliche Verbrechen zu verhindern. Nick will seinen Eltern beweisen, dass nur er der einzig perfekte Sohn ist. Zusammen mit seinen Freunden putzt und schrubbt er die elterliche Wohnung. Nick will einen Gangster bestellen, der den zukünftigen kleinen Rivalen entführen soll. Dafür muss erst einmal das nötige Kleingeld her.
Der Film spielt in der heilen Welt der 1950er Jahre in einer französischen Kleinstadt, einer Zeit ohne Drogen, Migrantenproblemen und Gewalt. Aus der Zeichenfigur entsteht in der Verfilmung ein richtiger Junge, der mit List und Tücke seine Eltern davon überzeugen will, dass er der einzig perfekte Sohn ist.
Kinostart: 26. August 2010
"Der kleine Nick" (OT: "Le petit Nicolas"), Genre: Komödie, Regie: Laurent Tirard, Cast: Maxime Godart, Valérie Lemercier, Kad Merad, François Damiens, Produktionsjahr: 2009, Frankreich, Laufzeit: 91 Minuten, FSK: k.A.
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